Das Schloß in Tolksdorf, zur Ordenszeit von einem Wassergraben umgeben, wurde 1650 von Baumeister Georg Müller barock verändert und um 1830 spätklassizistisch um- und ausgebaut. Leider fiel es dem letzten Krieg zum Opfer. Nur Teile des Kellers aus dem 16. Jh. blieben unter wucherndem Gestrüpp übrig.

Uebergabe der Erntekrone
Alter Brauch bei dem die Landbevölkerung Ihrem "Lehnsherren"
eine Getreide Krone als Dank überreicht.
Dies war immer ein riesen Fest mit Tanz und vielen Speisen des Herbstes.
Pferd Cromwell, Sieger in der Officiel Steeplechase vom 9. Mai 1863, geritten von Burggraf Richard Wilhelm zu
Dohna-Schlobitten (1843-1916). Signiert von Carl Steffeck.
In der Zeit, in der Graf zu Dohna hier wirtschaftete, zählte das Gut zu den besten Pferdezuchtzentren Ostpreußens.
Heinrich Karl Waldemar Graf zu Dohna-SchlobittenAdelig der Abstammung wie des Herzens wegen
Bis zuletzt wohnte auf Gut Tolksdorf Heinrich Graf zu Dohna, geboren am 15. Oktober 1882 in Waldburg bei Königsberg, der als Teilnehmer an der Widerstandsbewegung gegen Hitler am 14. 9. 1944 in Berlin-Plötzensee hingerichtet wurde. Schon im Ersten Weltkrieg war er ab 1914 Generalstabsoffizier in der Operationsabteilung unter Ludendorff. Nachdem er noch 1919 in der Baltischen Landwehr gegen die Bolschewisten gekämpft hatte, reichte er im Herbst desselben Jahres seinen Abschied ein und widmete sich seitdem öffentlichen und kirchlichen Aufgaben in Ostpreußen. Nach dem Tod seines Schwiegervaters übernahm er erfolgreich die Bewirtschaftung von Gut Tolksdorf. Seine landwirtschaftlichen Kenntnisse hatte er sich - wie Alexander Graf Dohna - in Littschen bei Herrn Görg verschafft.
Bei Ausbruch des Zweiten Weltkrieges war er Chef des Stabes beim Abschnitt Mitte, dann Corpschef in Frankreich, Norwegen und Finnland. Als Generalmajor und Chef beim stellvertretenden Generalkommando in Danzig nahm er 1943 seinen Abschied. Die Verschwörer hatten ihn als Oberpräsidenten von Ostpreußen vorgesehen. Die Bitte, für dieses Amt zur Verfügung zu stehen, überbrachte damals Marion Gräfin Dönhoff.
war seit 1920 glücklich mit Heinrich verheiratet,
zusammen hatten sie eine Tochter und drei Söhne, nur Fabian Wilhelm Heinrich *1926 habe ich bis anhin rausgefunden.
Die Erbin von Tolksdorf, entstammte der Familie v. Borcke, die seit 1772 hier ansässig war. Sie wurde zusammen mit ihrem Mann am 21. Juli 1944 verhaftet, überlebte aber im Konzentrationslager Ravensbrück.
Heinrich Graf zu Dohna-Schlobitten
http://www.gdw-berlin.de/bio/ausgabe_mit.php?id=116
http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Graf_zu_Dohna-Schlobitten
Marie Agnes Gräfin zu Dohna-Schlobitten
http://www.gerechte-der-pflege.net/wiki/index.php/Maria_Agnes_Gr%C3%A4fin_zu_Dohna
Schloss Tolksdorf
http://www.ostpreussen.net/index.php?seite_id=12&kreis=13&stadt=21&bericht=02
zusammen hatten sie eine Tochter und drei Söhne, nur Fabian Wilhelm Heinrich *1926 habe ich bis anhin rausgefunden.
Die Erbin von Tolksdorf, entstammte der Familie v. Borcke, die seit 1772 hier ansässig war. Sie wurde zusammen mit ihrem Mann am 21. Juli 1944 verhaftet, überlebte aber im Konzentrationslager Ravensbrück.
Heinrich Graf zu Dohna-Schlobitten
http://www.gdw-berlin.de/bio/ausgabe_mit.php?id=116
http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Graf_zu_Dohna-Schlobitten
Marie Agnes Gräfin zu Dohna-Schlobitten
http://www.gerechte-der-pflege.net/wiki/index.php/Maria_Agnes_Gr%C3%A4fin_zu_Dohna
Schloss Tolksdorf
http://www.ostpreussen.net/index.php?seite_id=12&kreis=13&stadt=21&bericht=02


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